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FRAGEN & ANTWORTEN aktuelle Situation

Strom-, Gas- und Wärmepreisbremse

Am 15. Dezember 2022 hat der Bundestag die Gesetze für die Strom-, Gas- und Wärmepreisbremse beschlossen. Durch die Einführung der Preisbremsen sollen die Energiekosten gesenkt und Verbraucherinnen und Verbraucher finanziell entlastet werden.

Großverbraucher sowie Krankenhäuser enthalten die Entlastung im Rahmen der Preisbremsen direkt ab dem 01. Januar 2023. Für kleine und mittlere Verbraucherinnen und Verbraucher treten die Preisbremsen ab dem 01. März 2023 in Kraft, wirken aber rückwirkend für die Monate Januar und Februar. Das bedeutet, dass Verbraucherinnen und Verbraucher auch für diese beiden Monate jeweils einen Entlastungsbetrag erhalten, welcher dann im März angerechnet wird.

Die Preisbremsen gelten zunächst bis zum Jahresende 2023, können aber von der Bundesregierung noch bis zum 30. April 2024 verlängert werden.

 

Wer hat Anspruch?

Höhe der Preisbremse

 

 

 

 

 

Gaspreisbremse/ Wärmepreisbremse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen mit einem Jahresverbrauch bis 1,5 Mio. kWh pro Jahr
  • Kunden die Gas im Zusammenhang mit der Vermietung von Wohnraum beziehen
  • zugelassene Pflege-, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, Kindertagesstätten, andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe oder Altenhilfe
  • Einrichtungen der medizinischen oder beruflichen Rehabilitation, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sowie andere Leistungsanbieter oder Leistungserbringer der Eingliederungshilfe

 

Dauer:01.03.2023 bis zunächst 31.12.2023; rückwirkend für Januar und Februar 2023. Verlängerung bis zum 30.04.2024 möglich.

Gaspreisbremse

  • Entlastungskontingent: 80 % des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs
  • Preisbremse: 12 ct/kWh (brutto)

Wärmepreisbremse

  • Entlastungskontingent: 80 % des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs
  • Preisbremse: 9,5 ct/kWh (brutto)
  • Großkunden/Industriekunden/RLM-Kunden mit einem Jahresverbrauch über 1,5 Mio. kWh pro Jahr
  • Zugelassene Krankenhäuser

Dauer: 01.01.2023 bis zunächst 31.12.2023; Verlängerung bis zum 30.04.2024 möglich.

Gaspreisbremse

  • Entlastungskontingent: 70 % des gemessenen Verbrauchs 2021
  • Preisbremse: 7 ct/kWh (netto)

Wärmepreisbremse

  • Entlastungskontingent: 70 % des gemessenen Verbrauchs 2021
  • Preisbremse: 7,5 ct/kWh (netto)

Strompreisbremse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch kleiner als 30.000 kWh pro Jahr

Dauer:01.03.2023 bis zunächst 31.12.2023; rückwirkend für Januar und Februar 2023. Verlängerung bis zum 30.04.2024 möglich.

  • Entlastungskontingent: 80 % des prognostizierten Jahresverbrauchs
  • Preisbremse: 40 ct/kWh (brutto)
  • Großkunden/Industriekunden/RLM-Kunden mit einem Jahresverbrauch größer als 30.000 kWh pro Jahr

Dauer:01.03.2023 bis zunächst 31.12.2023; rückwirkend für Januar und Februar 2023. Verlängerung bis zum 30.04.2024 möglich.

  • Entlastungskontingent: 70 % des gemessenen Jahresverbrauchs 2021 bzw. des prognostizierten Jahresverbrauchs
  • Preisbremse: 13 ct/kWh (netto)

Gaskunden mit einem Jahresverbrauch bis 1,5 Mio. kWh

In der Regel haben alle Haushaltskunden sowie kleine und mittlere Unternehmen einen Anspruch auf die Gaspreisbremse, wenn diese jährlich weniger als 1,5 Millionen Kilowattstunden an Gas verbrauchen und wenn das Erdgas nicht für den kommerziellen Betrieb von Strom- oder Wärmeerzeugungsanlagen genutzt wird. Ebenfalls einen Anspruch unabhängig von der Höhe des Verbrauchs, haben bestimmte Einrichtungen, die das bezogene Erdgas in Zusammenhang mit der Vermietung von Wohnraum an ihre Mieter weitergeben sowie zugelassene Pflege-, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen und Kindertagesstätte oder andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Altenhilfe. Ebenso anspruchsberechtigt sind Einrichtungen der medizinischen oder beruflichen Rehabilitation, Werkstätte für Menschen mit Behinderungen oder andere Leistungsanbieter/Leistungserbringer der Eingliederungshilfe.

Sofern Sie im Wege der registrierenden Leistungsmessung beliefert werden, müssen Sie den Stadtwerken in Textform mitteilen, dass die Voraussetzungen für Ihre Anspruchsberechtigung vorliegen. Haben Sie diese Mittelung bereits im Rahmen der Dezember-Soforthilfe vorgenommen, ist eine erneute Antragstellung nicht notwendig. Eine Mitteilungspflicht besteht jedoch, wenn Sie die Dezember-Soforthilfe noch nicht in Anspruch genommen haben oder beim Wechsel des Energieversorgers.

Verbraucherinnen und Verbraucher bis zu einem Jahresverbrauch von 1,5 Mio. kWh zahlen ab dem 01.03.2023 und rückwirkend für Januar und Februar 2023 einen maximalen Arbeitspreis von 12 Cent pro kWh (netto) für 80 % des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs ihrer Vorjahresverbrauchsmenge für Erdgas. Für den restlichen Verbrauch (20 %) gilt weiterhin der vereinbarte Arbeitspreis. Um für die Monate Januar und Februar 2023 auch eine rückwirkende Entlastung zu gewährleisten, erhalten Kundinnen und Kunden im März den dreifachen Betrag der monatlichen Entlastung im Rahmen der Gaspreisbremse. Die Entlastung wird spätestens bei der Jahresverbrauchsabrechnung anteilig für die Monate ab 2023 berücksichtigt.

Industriekunden/Gaskunden mit einem Jahresverbrauch über 1,5 Mio. kWh.

Industriekunden haben bereits ab dem 01.01.2023 einen Anspruch auf die Gaspreisbremse. Hierzu gehören alle RLM-Kunden mit einem Jahresverbrauch  über 1,5 Mio. kWh sowie zugelassene Krankenhäuser. Auch hier sind Letztverbraucher ausgenommen, die ihr Erdgas für den kommerziellen Betrieb von Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen beziehen. Die Höhe der Entlastung für Industriekunden beträgt 7 Cent pro kWh (netto) für 70 % ihrer Netzentnahmen im Jahr 2021. Netzentgelte, Energiesteuer, Gasumlagen sowie CO2-Kosten fallen zusätzlich an uns sind vom Kunden zu tragen.

Wärmekunden

Anspruchsberechtigt sind Wärmekunden mit einem Jahresverbrauch unter 1,5 Mio. kWh. Ebenfalls einen Anspruch unabhängig von der Höhe des Verbrauchs, haben bestimmte Einrichtungen, die die bezogene Wärme in Zusammenhang mit der Vermietung von Wohnraum an ihre Mieter weitergeben sowie zugelassene Pflege-, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen sowie Kindertagesstätte und andere Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe oder Altenhilfe. Ebenso anspruchsberechtigt sind Einrichtungen der medizinischen oder beruflichen Rehabilitation, Werkstätte für Menschen mit Behinderungen oder andere Leistungsanbieter/Leistungserbringer der Eingliederungshilfe. Diese Wärmekunden erhalten eine Entlastung in Höhe von 80 % ihres prognostizierten Jahresverbrauchs bei einem Entlastungsbetrag von 9,5 Cent pro KWh (netto).

Wärmekunden mit einem Verbrauch über 1,5 Mio. kWh sowie zugelassene Krankenhäuser erhalten wiederum eine Entlastung in Höhe von 70 % der gemessenen Wärmemenge des Jahres 2021 bei einem Entlastungsbetrag von 7,5 Cent pro kWh (brutto).  

Haushaltskunden bis 30.000 kWh

Für Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch kleiner als 30.000 kWh gilt ein Arbeitspreis von 40 Cent pro kWh (brutto) für 80 % der aktuellen Jahresverbrauchsprognose. Die Strompreisbremse für Haushaltskunden wird ab dem 01. März 2023 ausgezahlt und gilt rückwirkend zum Januar 2023. Daher werden die Monate Januar und Februar im März mit Ihrem Abschlag verrechnet.

Industriekunden über 30.000 kWh

Für mittlere und große Unternehmen mit einem Jahresverbrauch größer als 30.000 kWh liegt der Preisdeckel für 70 % des historischen Verbrauchs bei 13 Cent pro kWh (netto). Netzentgelte, Steuern, Abgaben und Umlagen fallen zusätzlich an und sind vom Kunden zu tragen. Auch bei den Industriekunden wird die Strompreisbremse ab dem 01. März 2023 ausgezahlt und gilt rückwirkend zum Januar 2023. Daher werden die Monate Januar und Februar im März mit Ihrem Abschlag verrechnet.  

Die Berechnung der Entlastung für Gaskunden erfolgt auf Grundlage des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs. Auf Basis der Jahresverbrauchsprognose wird der monatliche Entlastungsbetrag errechnet. Zur Berechnung des Entlastungsbetrages werden 80 %[1] der Jahresverbrauchsprognose bei Privatkunden und 70 %[2] bei Industriekunden mit dem maximalen Arbeitspreis der Preisbremse (entweder 12 ct/kWh oder 7 ct/kWh), multipliziert. Anschließend werden die restlichen 20% bzw. 30 % der Verbrauchsprognose mit dem aktuell vereinbarten Arbeitspreis multipliziert. Um die monatlichen Gaskosten im Rahmen  der Gaspreisbremse zu berechnen, werden die beiden Produkte addiert und durch 12 Monate geteilt. Für die Ermittlung des monatlichen Entlastungsbetrages wird anschließend die Differenz aus den monatlichen Gaskosten ohne Gaspreisbremse und monatlichen Gaskosten mit Gaspreisbremse genommen.

Rechenbeispiel:

  1. Ein Haushalt hat einen prognostizierten Jahresverbrauch von 18.000 kWh. Der aktuell vereinbarte Arbeitspreis beträgt ohne Gaspreisbremse 14 ct/kWh (brutto).
  2. Spätestens ab dem 01. März 2023 (rückwirkend für Januar und Februar) werden 80 % dieser Verbrauchsprognose von 18.000 kWh zum verminderten Gaspreis von 12 ct/kWh bezogen: 18.000 kWh * 80 % = 14.400 kWh

Für den darüber hinausgehenden Gasverbrauch, also die restlichen 20 % (18.000* 20 % = 3.600 kWh), gilt der vertraglich vereinbarte Arbeitspreis in Höhe von hier 14 ct/kWh.

 


[1] Gemäß Prognose des Erdgaslieferanten (SLP-Kunden) im September 2022, bzw. Messung an der Entnahmestelle für das Jahr 2021 (RLM-Kunden).

[2] Gemäß der Messung an der Entnahmestelle für das Jahr 2021; bei Krankenhäusern Prognose des Erdgaslieferanten.

 

Berechnung ohne Entlastung

(18.000 kWh * 14 ct/kWh)/12

Jahresverbrauch * vereinbarter Arbeitspreis/ 12 Monate

Monatliche Kosten von 210 €

Berechnung mit Gaspreisbremse Entlastung

14.400 kWh * 12 ct/kWh/12

80% der Verbrauchsprognose * verminderter Gaspreis durch die Gaspreisbremse/12 Monate

Monatliche Kosten von 144 €

+3.600 kWh * 14 ct/kWh/12

20% der Verbrauchsprognose * vereinbarter Arbeitspreis/12 Monate

Monatliche Kosten von 42 €

Gesamtkosten durch Gaspreisbremse:

Monatliche Gesamtkosten 186 €

Monatliche Entlastung durch die Gaspreisbremse

Differenz aus monatlichen Gaskosten ohne Gaspreisbremse und monatlichen Gaskosten mit Gaspreisbremse

210 € - 186 € = 24 €

Durch die Gaspreisbremse würden Sie monatlich 24 € einsparen. Für den Fall, dass Sie nur 80% (14.400 kWh) Ihres Vorjahresverbrauchs verbrauchen, würden Sie 20% bzw. 42  € einsparen und lediglich 144 € monatlich zahlen. Ihr Abschlag würde ab März 2023 um einen Entlastungsbetrag in Höhe von 24 € reduziert werden. Als Kunde würden Sie dann ab März 2023 einen monatlichen Abschlag in Höhe von 186 € anstatt 210 € ohne die Entlastung zahlen. Die monatliche Entlastung für Januar und Februar 2023 in Höhe von 48 € würde dann beim Abschlag im März berücksichtigt werden.

Die Berechnung der Entlastung der Gaspreisbremse für Industriekunden erfolgt analog. Hier gilt dann nur, dass Kunden mit einem Gasverbrauch über 1,5 Mio. kWh einen Garantiepreis von 7 ct/kWh für 70 % ihrer bisherigen Verbrauchsmenge erhalten.

Die Berechnung der Entlastung für Wärmekunden erfolgt auf Grundlage der Jahresverbrauchsprognose. Auf Basis der Jahresverbrauchsprognose wird der monatliche Entlastungsbetrag errechnet. Zur Berechnung des Entlastungsbetrages werden 80 %[1] der Jahresverbrauchsprognose bei Privatkunden und 70 %[2] bei Industriekunden mit einem maximalen Arbeitspreis der Preisbremse (entweder 9,5 ct/kWh oder 7,5 ct/kWh) multipliziert. Anschließend werden die restlichen 20 % bzw. 30 % der Verbrauchsprognose mit dem aktuell vereinbarten Arbeitspreis multipliziert. Um die monatlichen Wärmekosten im Rahmen der Wärmepreisbremse zu berechnen, werden die beiden Produkte addiert und durch 12 Monate geteilt. Für die Ermittlung des monatlichen Entlastungsbetrages wird anschließend die Differenz aus den monatlichen Wärmekosten ohne Wärmepreisbremse und monatlichen Wärmekosten mit Wärmepreisbremse genommen.

Rechenbeispiel:

  1. Ein Haushalt hat einen prognostizierten Wärmeverbrauch von 12.000 kWh im Jahr. Der aktuell vereinbarte Arbeitspreis beträgt ohne Wärmepreisbremse 12 ct/kWh (brutto).
  2. Spätestens ab dem 01. März 2023 (rückwirkend für Januar und Februar) werden 80 % dieser Verbrauchsprognose von 12.000 kWh zum verminderten Wärmepreis von 9,5 ct/kWh bezogen: 12.000 kWh * 80 % = 9.600 kWh

Für den darüber hinausgehenden Wärmeverbrauch, also die restlichen 20 % (12.000* 20 % = 2.400 kWh), gilt der vertraglich vereinbarte Arbeitspreis in Höhe von hier 12 ct/kWh.

 


[1] Gemäß Prognose des Wärmeversorgungsunternehmens im September 2022

[2] Gemäß der Messung an der Entnahmestelle für das Jahr 2021

 

Berechnung ohne Entlastung

(12.000 kWh * 12 ct/kWh)/12

Jahresverbrauch * vereinbarter Arbeitspreis/ 12 Monate

Monatliche Kosten von 120 €

Berechnung mit Wärmepreisbremse Entlastung

9.600 kWh* 9,5 ct/kWh/12

80 % der Verbrauchsprognose * verminderter Wärmepreis durch die Wärmepreisbremse/12 Monate

Monatliche Kosten von 76 €

+2.400 kWh* 12 ct/kWh/12

20 % der Verbrauchsprognose * vereinbarter Arbeitspreis/12 Monate

Monatliche Kosten von 24 €

Gesamtkosten durch Wärmepreisbremse:

Monatliche Gesamtkosten 100 €

Monatliche Entlastung durch die Wärmepreisbremse

Differenz aus monatlichen Wärmekosten ohne Wärmepreisbremse und monatlichen Wärmekosten mit Wärmepreisbremse

120 € - 100 € = 20 €

Durch die Wärmepreisbremse würden Sie monatlich 20 € sparen. Für den Fall, dass Sie nur 80 % (9.600 kWh) Ihres Vorjahresverbrauchs verbrauchen, würden Sie 20 % bzw. 24  € einsparen und lediglich 76 € monatlich zahlen. Ihr Abschlag würde ab März 2023 um einen Entlastungsbetrag in Höhe von 20 € reduziert werden. Als Kunde würden Sie dann ab März 2023 einen monatlichen Abschlag in Höhe von 100 € anstatt 120 € ohne die Entlastung zahlen. Die monatliche Entlastung für Januar und Februar 2023 in Höhe von 40 € würde dann beim Abschlag im März berücksichtigt werden.

Die Berechnung der Entlastung der Wärmepreisbremse für Industriekunden erfolgt analog. Hier gilt dann nur, dass Kunden mit einem Wärmeverbrauch über 1,5 Mio. kWh einen Garantiepreis von 7,5 ct/kWh für 70 % ihrer bisherigen Verbrauchsmenge erhalten.

Die Berechnung der Entlastung für Stromkunden erfolgt auf Grundlage der Jahresverbrauchsprognose. Auf Basis der Jahresverbrauchsprognose wird der monatliche Entlastungsbetrag errechnet. Zur Berechnung des Entlastungsbetrages werden 80 %[1] der Jahresverbrauchsprognose bei Privatkunden und 70 %[2] bei Industriekunden mit dem maximalen Arbeitspreis der Preisbremse (entweder 40 ct/kWh oder 13 ct/kWh) multipliziert. Anschließend werden die restlichen 20 % bzw. 30 % der Verbrauchsprognose mit dem aktuell vereinbarten Arbeitspreis multipliziert. Um die monatlichen Stromkosten im Rahmen der Strompreisbremse zu berechnen, werden die beiden Produkte addiert und durch 12 Monate geteilt. Für die Ermittlung des monatlichen Entlastungsbetrages wird anschließend die Differenz aus den monatlichen Stromkosten ohne Strompreisbremse und monatlichen Stromkosten mit Strompreisbremse genommen.

Rechenbeispiel:

  1. Ein Haushalt hat einen prognostizierten Stromverbrauch von 4.500 kWh im Jahr. Der aktuell vereinbarte Arbeitspreis beträgt ohne Strompreisbremse 48 ct/kWh (brutto).
  2. Spätestens ab 01. März 2023 (rückwirkend für Januar und Februar) werden 80 % dieser Verbrauchsprognose von 4.500 kWh zum verminderten Strompreis von 40 ct/kWh bezogen: 4.500 kWh * 80 % = 3.600 kWh.

Für den darüber hinausgehenden Stromverbrauch, also die restlichen 20 % (4.500* 20 % = 900 kWh), gilt der vertraglich vereinbarte Arbeitspreis in Höhe von hier 48 ct/kWh.

 


[1] Wert der aktuelle Jahresverbrauchsprognose (SLP-Entnahmestelle); Wert der Strommenge aus 2021 (RLM-Entnahmestelle)

[2] Wert der prognostizierten Strommenge (SLP-Entnahmestelle); Wert der gemessenen Strommenge aus 2021 (RLM-Entnahmestelle)

 

Berechnung ohne Entlastung

(4.500 kWh * 48 ct/kWh)/12

Jahresverbrauch * vereinbarter Arbeitspreis/ 12 Monate

Monatliche Kosten von 180 €

Berechnung mit Strompreisbremse Entlastung

3.600 kWh* 40 ct/kWh/12

80 % der Verbrauchsprognose * verminderter Strompreis durch die Strompreisbremse/12 Monate

Monatliche Kosten von 120 €

+900 kWh* 48 ct/kWh/12

20 % der Verbrauchsprognose * vereinbarter Arbeitspreis/12 Monate

Monatliche Kosten von 36 €

Gesamtkosten durch Strompreisbremse:

Monatliche Gesamtkosten 156 €

Monatliche Entlastung durch die Strompreisbremse

Differenz aus monatlichen Stromkosten ohne Strompreisbremse und monatlichen Stromkosten mit Strompreisbremse

180 € - 156 € = 24 €

Durch die Strompreisbremse würden Sie monatlich 24 € sparen. Für den Fall, dass Sie nur 80 % (3600 kWh) Ihres Vorjahresverbrauchs verbrauchen, würden Sie 20 % bzw. 36  € einsparen und lediglich 120 € monatlich zahlen. Ihr Abschlag würde ab März 2023 um einen Entlastungsbetrag in Höhe von 24 € reduziert werden. Als Kunde würden Sie dann ab März 2023 einen monatlichen Abschlag in Höhe von 156 € anstatt 180 € ohne die Entlastung zahlen. Die monatliche Entlastung für Januar und Februar 2023 in Höhe von 48 € würde dann beim Abschlag im März berücksichtigt werden.

Die Berechnung der Entlastung der Strompreisbremse für Industriekunden erfolgt analog. Hier gilt dann nur, dass Kunden mit einem Stromverbrauch über 30.000 kWh einen Garantiepreis von 13 ct/kWh für 70 % ihrer bisherigen Verbrauchsmenge erhalten.

Um für die Monate Januar und Februar 2023 auch eine rückwirkende Entlastung zu gewährleisten, erhalten Kundinnen und Kunden im März den dreifachen Betrag der monatlichen Entlastung im Rahmen der Gaspreisbremse. Die Entlastung wird spätestens bei der Jahresverbrauchsabrechnung anteilig für die Monate ab 2023 berücksichtigt.

Die Strompreisbremse für Haushaltskunden wird ab dem 01. März 2023 ausgezahlt und gilt rückwirkend für die Monate Januar und Februar.

Wir werden Sie gesondert über Ihren neuen Abschlagsplan schriftlich informieren und den angepassten Abschlag von Ihrem Konto abbuchen, sofern Sie uns ein SEPA-​Lastschriftmandat erteilt haben. Als Selbstzahler/in (z. B. mit einem Dauerauftrag) denken Sie bitte daran, den Abschlag nach der Mitteilung Ihres neuen Abschlagsplans anzupassen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zuviel gezahlte Abschläge nicht wieder zurücküberweisen können. Die Verrechnung erfolgt mit der Jahresverbrauchsabrechnung.

Selbstverständlich gelten die Entlastungen der Preisbremsen auch für diese Personengruppe. Für die meisten Mieterinnen und Mieter läuft die Entlastung im Rahmen der Preisbremsen über die Betriebskostenabrechnung des Vermieters. Vermieter sind dazu verpflichtet, die Mieterinnen und Mieter über Höhe und Laufzeit der Entlastung zu informieren, sobald dieser vom Energieversorger informiert wurde. Der Zeitpunkt kann jedoch variieren und ist auch abhängig davon, ob 2022 bereits eine Erhöhung der Betriebskostenvorauszahlung stattgefunden hat.

Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an Ihren Vermieter oder an die Hausverwaltung.

Der Wechsel zu einem anderen Versorger ist jederzeit uneingeschränkt möglich und hat keinen Einfluss darauf, ob Sie entlastet werden und ob weiterhin ein gedeckelter Bruttoarbeitspreis gilt.

Jedoch sollten Sie beim Versorgerwechsel beachten, dass eine Weitergabe der Entlastung erst dann möglich ist, wenn der neue Versorger für die Entlastung die richtige Verbrauchsprognose vorliegen hat.

Die Preisbremsen beschränken sich ausschließlich auf die Höhe des Arbeitspreises. Den Grundpreis müssen Sie nach wie vor in unveränderter Höhe weiterzahlen.

Die Preisbremsen werden von uns selbstverständlich an alle Kundinnen und Kunden weitergegeben. Die Entlastung im Rahmen der Energiepreisbremsen erfolgt automatisch über uns. Sie, als unser Kunde, müssen daher nicht aktiv werden. Das bedeutet, dass Sie keinen Antrag auf Entlastung oder Ähnliches stellen müssen. Sie zahlen automatisch ab dem 01.03.2023 niedrigere monatliche Abschläge.

Eine Ausnahme gilt nur für Verbraucherinnen und Verbraucher, die gegenüber dem Versorger die Voraussetzungen ihrer Zugehörigkeit, zum Beispiel als soziale- oder Pflegeeinrichtung, nachweisen wollen. In diesem Fall müssen Sie ihrem Erdgaslieferanten schriftlich ihre Anspruchsberechtigung mitteilen, sofern Sie dies nicht bereits im Rahmen der Dezember-Soforthilfe vorgenommen haben.

Für größere Verbraucher bzw. Unternehmen besteht erst eine Mitteilungspflicht, wenn Ihre Entlastung monatlich 150.000 € übersteigt. Dann muss der Energieversorger bis zum 31. März 2023 informiert werden. Weiterhin bestehen Mitteilungspflichten bei Überschreitung einer Förderhöhe von 2 Millionen Euro sowie bei Lieferantenwechsel aus den §§ 21, 22 EWPBG.

Wir werden Sie spätestens bis zum 01. März 2023 schriftlich über die Höhe Ihrer Entlastung informieren – sowohl beim Strom als auch bei Gas- und Fernwärme. Im Rahmen des Anschreibens erhalten Sie Informationen über die bisherige und künftige Höhe der vertraglich vereinbarten  Abschlagszahlung oder Vorauszahlung. Darüber hinaus beinhaltet das Schreiben Informationen zum Entlastungskontingent, Brutto-Arbeitspreis, Brutto-Grundpreis, Referenzpreis, Entlastungsbetrag und dessen Verteilungen auf die vertraglichen Abschlags- oder Vorauszahlungen.

Ja! Energiesparen ist nach wie vor wichtig. Im Rahmen der Preisbremsen erhalten Sie nur für 80 % bzw. 70 % Ihres prognostizierten Jahresverbrauchs den vergünstigten Preis. Für jede weitere verbrauchte Kilowattstunde zahlen Sie den höheren Preis aus dem Versorgungsvertrag.  

Das bedeutet, dass Sie mit jeder eingesparten Kilowattstunde unter der 80 %- bzw. 70 % - Marke am Ende des Jahres im Rahmen der Jahresabrechnung zusätzlich Geld zurückbekommen. Hierbei wird die eingesparte Menge mit dem nicht gedeckelten, höheren Vertragspreis vergütet. Jede zusätzlich verbrauchte Kilowattstunde wird hingegen mit dem vollen mit dem Versorger vereinbarten Preis in Rechnung gestellt. Wer zusätzlich Energie spart, profitiert daher umso mehr!

Lesen Sie hier nach, wie Sie Energie sparen können.

Dezember-Soforthilfe

Im Zuge der steigenden Energiekosten hat die Bundesregierung am 02.11.2022 eine Soforthilfe beschlossen. Haushaltskunden sowie Unternehmen mit einem Jahresverbrauch bis zu 1,5 Mio. kWh wurden im Monat Dezember entlastet. Diese Regelung sollte zunächst als Überbrückung bis zur geplanten Einführung der Preisbremsen gelten.

Wir begrüßen die Einführung der Dezember-Soforthilfe sowie die Preisbremsen zur Entlastung unserer Kunden/innen sehr und setzen diese selbstverständlich vollständig um.

Um Erdgas- und Wärmekunden finanziell zu entlasten, entfiel im Dezember 2022 die Pflicht, eine vertraglich vereinbarte Abschlagszahlung zu leisten. Stattdessen erhielten wir als Gasversorger für unsere Kundinnen und Kunden einen individuell berechneten Entlastungsbetrag vom Staat, der Ihnen im Rahmen Ihrer Jahresabrechnung als Guthaben angerechnet wurde. Wie genau dieser Betrag berechnet wurde, finden Sie im Rechenbeispiel unter der Frage „Wie hoch ist der einmalige Entlastungsbetrag im Rahmen der Soforthilfe?“ oder in unserem Rechnungserklärer "Berechnung Dezember-Soforthilfe". Hier geht´s zu unserem Rechnungserklärer.

Die Dezember-Soforthilfe erhielten alle Privatkunden von Gas oder Wärme, kleine und mittlere Unternehmen, die einen Jahresverbrauch von 1,5 Mio. kWh nicht überschreiten und die das Erdgas nicht für den kommerziellen Betrieb von Strom- oder Wärmeerzeugungsanlagen nutzen. Ebenfalls einen Anspruch hatten bestimmte Einrichtungen, die die bezogene Wärme in Zusammenhang mit der Vermietung von Wohnraum an ihre Mieter weitergeben sowie staatliche, staatlich anerkannte oder gemeinnützige Einrichtungen des Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsbereichs, auch wenn der Verbrauch höher als 1,5 Mio. kWh ist. Hierfür war die Antragsstellung beim Lieferanten erforderlich.

Ihr individueller Entlastungsbetrag wurde automatisch für Sie berechnet und floss als Guthaben in Ihre Jahresabrechnung mit ein. Wie genau dieser Betrag berechnet wurde, finden Sie im Rechenbeispiel unter der Frage „Wie hoch ist der einmalige Entlastungsbetrag im Rahmen der Soforthilfe?“ oder in unserem Rechnungserklärer "Berechnung Dezember-Soforthilfe". Hier geht´s zu unserem Rechnungserklärer.

Wenn Sie uns ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, mussten Sie nichts weiter tun. Wir haben Ihren Gas-Abschlag für den Monat Dezember nicht von Ihrem Konto abgebucht. Als Selbstzahler/in (z. B. mit einem Dauerauftrag) konnten Sie darauf verzichten, uns den Abschlag im Dezember zu überweisen. Sollten Sie uns den Abschlag dennoch im Dezember überwiesen haben, geht Ihnen die Soforthilfe nicht verloren. Der Betrag wurde in der Jahresabrechnung berücksichtigt.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die gezahlten Abschläge im Dezember nicht wieder zurücküberweisen konnten. Die Verrechnung erfolgte mit der Jahresabrechnung.

Nein. Die Dezember-Soforthilfe sieht ausschließlich eine einmalige Sonderzahlung vor, die sich am Abschlag orientiert.

Grundlage ist der im September prognostizierte Jahresverbrauch des Kunden. Die Soforthilfe basiert auf einem Zwölftel dieses Verbrauchs. Ein Zwölftel Ihres im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs wird mit dem am 1. Dezember 2022 geltenden Brutto-Arbeitspreis multipliziert. Auch ein Zwölftel des Grundpreises wird vom Staat übernommen. Die Entlastung über die Soforthilfe entspricht also eigentlich nicht dem realen Dezemberabschlag oder der Rechnung für den Monat Dezember, sondern kann etwas darüber oder darunter liegen. Trotzdem mussten Sie im Dezember keinen Abschlag zahlen. Etwaige Abweichungen wurden in Ihrer Jahresabrechnung berücksichtigt. Die Berücksichtigung des für Dezember 2022 vereinbarten Preises gewährleistet, dass die unterjährigen Preisanstiege zugunsten der Kundinnen und Kunden aufgefangen werden.

Bei Wärmekunden ergibt sich die Höhe der staatlichen Entlastung durch den Betrag der Abschlagszahlung im September multipliziert mit dem gesetzlich festgelegten Anpassungsfaktor in Höhe von 120 Prozent, der die Entwicklung der Wärmepreisabschläge im Zeitraum September bis Dezember 2022 widerspiegelt.

Unabhängig vom Verbrauch werden zudem gezielt größere Verbraucher entlastet, wie die Wohnungswirtschaft und beispielsweise Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Hier beträgt die Entlastung ein Zwölftel des individuellen Jahresverbrauchs der Monate November 2021 bis einschließlich Oktober 2022.

Die endgültige Höhe der Entlastung wurde im Rahmen Ihrer Jahresabrechnung ausgewiesen. Laut Gesetz berechnet sich die Einmalzahlung für Gaskunden aus einem Zwölftel des im September 2022 prognostizierten Jahresverbrauchs (in der Regel der Vorjahresverbrauch), multipliziert mit dem für Dezember 2022 gültigen Gaspreis.

Rechenbeispiel:

  1. Ein Kunde hat mit Stand September einen prognostizierten Jahresverbrauch von 18.000 kWh. 1/12 davon sind 18.000 kWh/12= 1.500 kWh
  2. Der Arbeitspreis für Gas beträgt im Dezember beispielsweise 8,5 ct/kWh (brutto)
  3. Der Grundpreis für ein Jahr wird im Dezember mit 120 Euro ausgewiesen. 1/12 für den Monat Dezember wären dann 120 Euro/12= 10 Euro

1/12 des jährlichen Grundpreises

10 Euro

+ 8,5 ct/kWh * 1.500 kWh

(1/12 des prognostizierten Jahresverbrauchs)

127,50 Euro

Summe Dezember-Soforthilfe

137,50 Euro

Für Wärmekunden erfolgt die einmalige Entlastung durch eine pauschale Zahlung. Die  genaue Höhe der staatlichen Entlastung ergibt sich durch Betrag der Abschlagszahlung im September multipliziert mit dem gesetzlich festgelegten Anpassungsfaktor in Höhe von 120 Prozent, der die Entwicklung der Wärmepreisabschläge im Zeitraum September bis Dezember 2022 widerspiegelt.

Die Entlastung des Vermieters wird an die Mieter mit der Betriebskostenabrechnung für 2022 weitergegeben, die der Wohnungseigentümergemeinschaft an die Wohnungseigentümer mit der Jahresabrechnung für 2022. Damit wird der Anstieg der Heizkosten gedämpft und die Mieterinnen und Mieter profitieren von der Entlastung zu dem Zeitpunkt, wenn sie besonders intensiv belastet werden.

Vermieterinnen und Vermieter waren verpflichtet, die Mieterinnen und Mieter bereits im Dezember über die geschätzte Höhe der Gutschrift zu informieren. In der Jahresabrechnung wird dann der individuelle Betrag ausgewiesen.

Mieter, die seit dem Frühjahr 2022 bereits erhöhte Betriebskostenvorauszahlungen gezahlt haben, wurden im Dezember 2022 von der Pflicht zur Leistung des Erhöhungsbetrages befreit. Sie werden damit so gestellt wie Mieter, deren Abschläge im Jahr 2022 nicht erhöht worden sind. Bei Neuverträgen kann davon ausgegangen werden, dass bereits an die derzeitigen Energiekosten angepasste Abschläge vereinbart werden. Hier wurde der Mieter im Dezember 2022 von der Pflicht zur Leistung des Abschlags in einer pauschal festgelegten Höhe befreit.

Hierfür sollte sich der Mieter an seinen Vermieter oder die Hausverwaltung wenden.

Gasspeicherumlage

Die Gasspeicherumlage in Höhe von derzeit 0,059 ct/kWh netto (0,063 ct/kWh brutto) wurde nicht abgeschafft und wird weiterhin erhoben.

MwSt. - Senkung

Die Bundesregierung hat zum 01.10.2022 eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Erdgas von 19 % auf 7 % beschlossen. Die Mehrwertsteuersenkung ist zunächst bis März 2024 befristet. Selbstverständlich geben wir diese Senkung an Sie weiter.  

Energie sparen

Wir haben für Sie Hinweise zum Energie sparen zusammengestellt. Hier geht’s zu unseren Energiespartipps. Auch in unserem ServiceCenter Lange Straße 85, im Herzen der Delmenhorster Innenstadt, können Sie sich zu den Themen Energieeffizienz und Energiesparen informieren. Ebenso hat das Bundeswirtschaftsministerium Tipps zur Senkung des Energieverbrauchs für Haushalte zusammengestellt:https://www.energiewechsel.de/KAENEF/Navigation/DE/Thema/energiespartipps.html.

Vielleicht haben Sie neben den Energie sparen auch die Möglichkeit Geld für Nachzahlungen zurückzulegen oder ein eigenes Energiekonto anzulegen und hierauf regelmäßig Geldbeträge einzuzahlen? Denn, eine hohe Nachzahlung mit der Jahresabrechnung zu stemmen ist noch viel schwieriger, wenn die eigenen Mittel parallel eigentlich für andere Ausgaben gebraucht werden.

Versorgungslage

Uns als Energieversorger ist es in den letzten Jahren immer wieder gelungen, mit unserer vorausschauenden Beschaffungsstrategie Risiken zu minimieren. Erdgas wird von uns lange im Voraus beschafft. Dadurch wirken sich Turbulenzen an den Handelsbörsen nicht 1:1 auf Ihren Tarif aus, sondern werden über einen längeren Zeitraum geglättet. Dies führt einerseits dazu, dass wir fallende Preise nicht sofort weitergeben können, in der jetzigen Situation aber dämpft diese Strategie auch die stark gestiegenen Großhandelspreise. Wir können die Preissteigerungen zwar nicht vollständig auffangen, aber der Preisanstieg fällt in unseren Tarifen deutlich geringer aus als die Preisspitzen an den Börsen.

So schwierig auch die Lage ist, kommen Sie rechtzeitig auf uns zu, sprechen Sie offen mit uns! Wir suchen gemeinsam eine Lösung, die für beide Seiten akzeptabel ist. Kommen Sie hierzu gerne in unser ServiceCenter Lange Straße 85, im Herzen der Delmenhorster Innenstadt.

Ebenso sollten Sie – wenn es für Sie zutrifft – rechtzeitig mit Ihren örtlichen Transferleistungsträgern (Sozial-​ und Arbeitsämter) sowie Energie-​ und Sozialberatungsstellen Kontakt aufnehmen (Bsp. Schuldnerberatung), um gemeinsam Lösungen zu suchen.

Nein, das passiert erst einmal nicht. Erst wenn die Bundesregierung die Notfallstufe des Notfallplanes Gas ausruft, können Erdgas-​Kunden von der Versorgung getrennt werden. Privatkunden, Krankenhäuser und Pflegeheime gelten aber als besonders geschützte Gruppe und werden bis zuletzt versorgt. Erst wenn die nicht-​geschützten Kundinnen und Kunden (i.d.R. Unternehmen) komplett von der Gasversorgung getrennt wurden und weiterhin wenig Erdgas nach Deutschland fließt, können auch nach und nach Sie von Abschaltungen betroffen sein. Dieses Szenario ist jedoch sehr unwahrscheinlich und tritt im besten Fall nicht ein.

FRAGEN & ANTWORTEN Gelbe Tonne

Am 1. Januar 2023 wurde die Sammlung von Verkaufsverpackungen auf die Gelbe Tonne umgestellt. Die Gelbe Tonne löst die Gelben Säcke ab. Die Entleerung der Gelben Tonnen erfolgt durch den ARGE-Partner Nehlsen, der den Inhalt an der Steller Straße abkippt. Dort wird das Verpackungsmaterial auf große Transportfahrzeuge verladen und anschließend zu Sortieranlagen der Dualen Systeme zur weiteren Verwendung gebracht.

Die Abfallwirtschaft der StadtWerkegruppe und die Karl Nehlsen GmbH & Co. KG, Betriebsstätte Delmenhorst, hatten als Kooperationspartner den Zuschlag für die Ausschreibung für die Sammlung der Gelben Säcke in Delmenhorst erhalten. 

Es gibt die Größen 120, 240 und 1.100 Liter.

Die Größe und Anzahl der Gelben Tonnen richtet sich nach der Größe der Restabfallbehälter. Als Faustregel gilt: Haushalte mit einer 40 bis 60 Liter Restmülltonne erhalten eine 120 Liter Tonne, Haushalte mit einer 80 Liter Restmülltonne oder größer bekommen eine 240-Liter Tonne und Großwohnanlagen einen 1.100 Liter Behälter.

Sollte die zunächst ausgeteilte Tonne zu klein sein, wird das Behältervolumen nach Prüfung entsprechend angepasst.

Bitte wenden Sie sich hierzu direkt an die ADG - Telefon-Nr. 04221 1276 - 4000 oder per E-Mail an entsorgung(at)stadtwerkegruppe-del.de

Es ist möglich, eine „Behältergemeinschaft“ mit den Nachbarn einzugehen.

Die Entleerung der Gelben Tonnen ist zum 1. Januar 2023 gestartet.

Wie auch bei den Gelben Säcken alle 14 Tage. Die Abfuhrtermine werden rechtzeitig im Abfallkalender bekanntgegeben.

Nein, das ist nicht möglich. Die letzte Sammlung der Gelben Säcke erfolgte im Dezember 2022. Seit dem 1. Januar 2023 werden zudem keine Gelben Säcke mehr ausgegeben.

Nein, die Gelben Säcke waren bis zum Jahresende 2022 an den bekannten Stellen erhältlich. Seit dem 1. Januar 2023 werden keine Gelben Säcke mehr ausgegeben. Die letzte Sammlung der Gelben Säcke erfolgte im Dezember 2022.

Nein, die Gelben Säcke werden seit dem 1. Januar 2023 nicht mehr mitgenommen. Es ist aber möglich, die Gelben Säcke an den Abfallannahmestationen der ADG abzugeben.

Wie bei den Gelben Säcke auch, dürfen nur Verkaufsverpackungen entsorgt werden, die beim privaten Endverbraucher angefallen sind. Um ein leichteres Befüllen der Tonnen zu ermöglichen, sind auf den Deckeln Sortierhinweise abgebildet, denn in die Gelbe Tonne gehören Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Aluminium und Weißblech. Glas und Altpapier gehört nicht in die Gelbe Tonne, ebenso wenig stoffgleiche Nichtverpackungen wie zum Beispiel Gießkannen und Wäschekörbe.

Nein, auf einen zusätzlichen Beutel kann verzichtet werden. Eine lose Sammlung ist empfehlenswert.

Es werden Stichproben gemacht, wie bei den anderen Tonnen auch. Bei einer falschen Befüllung kann eine Nachsortierung verlangt werden. Bei Wiederholung kann die Tonne eingezogen werden.

Ja, es fällt keine Gebühr an.

Durch das Verpackungsgesetz können die Städte und Gemeinden den Systembetreibern bestimmte Vorgaben machen, auch was die Sammlung von Leichtverpackungen angeht. So hat der Rat der Stadt Delmenhorst beschlossen, die Gelbe Tonne einzuführen. Durch den Wechsel wird verhindert, dass die dünnen Säcke reißen oder durch Tiere angefressen werden und sich der Inhalt bei Wind in der Umgebung verteilt und eventuell Verkehrsteilnehmer behindert. Außerdem ist die Nutzung der Gelben Tonne ein bedeutend ressourcenschonenderes Unterfangen. Ist die Tonne einmal produziert, kann sie Jahrzehnte lang benutzt werden. Es werden somit keine Ressourcen mehr verbraucht, um Gelbe Säcke herzustellen. Ein weiterer positiver Effekt ist die Stabilität der Tonnen und ihr bedeutend höheres Fassungsvermögen durch die lose Sammlung. Dies ist auch für die Mitarbeitenden, die für die Leerung zuständig sind, ein eindeutiges Plus.

FRAGEN & ANTWORTEN DIGITALES SERVICECENTER

Rufen Sie unser digitales ServiceCenter über die Internetseite der StadtWerkegruppe auf. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Jetzt registrieren“ und folgen Sie den Bildschirmanweisungen. Folgende Daten werden für Ihre Registrierung benötigt: Ihre Kundennummer und Ihre Zählernummer bei der StadtWerkegruppe. Sie erhalten nach der Registrierung eine Bestätigung per E-Mail. Bitte aktivieren Sie Ihre Registrierung mit dem Klick auf den Aktivierungslink. Nach Ihrer Registrierung können Sie unter dem Punkt „Kundendaten“ weitere Kunden-Profile zur Online-Verwaltung frei schalten.

Bitte überprüfen Sie Ihre Eingabe und beachten Sie, dass die angegebene Zählernummer nur Zahlen enthalten sollte. Sie muss vollständig und ohne Leer- oder Sonderzeichen angegeben werden. Sollte eine Registrierung weiterhin nicht möglich sein, melden Sie sich bitte im ServiceCenter der StadtWerkegruppe, telefonisch unter 04221 1276 – 23 30 oder per E-Mail unter kundenportal(at)stadtwerkegruppe-del.de.

Ihre Zählernummer befindet sich auf dem jeweiligen Wasser- und Gaszähler. Zusätzlich befindet sich Ihre Zählernummer auf Ihrer Vertragsbestätigung sowie Ihrer Jahresabrechnung.

Das Passwort können Sie selbst wählen und muss aus mindestens 8 Zeichen bestehen.

Rufen Sie das digtales ServiceCenter auf, geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein und klicken dann auf „Passwort vergessen“. Sie bekommen umgehend eine E-Mail mit einem Link von uns zugeschickt. Über diesen Link können Sie ein neues Passwort für den Login festlegen.

Bitte prüfen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach auch die Spam- und Junk-Ordner. Es kann vorkommen, dass unsere E-Mail mit dem Aktivierungslink in diese Ordner verschoben wurde.

Ihre Rechnung ist nach der Jahresabrechnung online verfügbar. Bitte aktualisieren Sie ggf. Ihren Adobe Reader. Sie können die aktuelle Version unter folgendem Link herunterladen: http://get.adobe.com/de/reader/. Sollten Sie nach der Aktualisierung die Fehlermeldung weiterhin erhalten, bitten wir Sie, sich mit einer E-Mail an kundenportal(at)stadtwerkegruppe-del.de mit uns in Verbindung zu setzen. Bitte teilen Sie uns in der E-Mail folgende Daten mit: Name und Version Ihres Browsers, Version Ihres Betriebssystems, Version des Adobe Reader sowie eine Bildschirmkopie (Screenshot) des Fehlers.

In unserem digitalen ServiceCenter stehen Ihnen zahlreiche Funktionen jederzeit zur Verfügung: Kundendaten: Aktualisieren Sie Ihre Kontaktdaten oder teilen Sie uns Ihre neue Bankverbindung mit. Zählerstand: Teilen Sie uns online Ihren Zählerstand mit. Verträge: Unter diesem Punkt können Sie Ihre Verträge bei uns einsehen. Verbrauchshistorie: Kontrollieren Sie jederzeit Ihren Erdgasverbrauch. So können Sie den Erfolg von Energieeinsparungsmaßnahmen leichter bewerten. Abschlag: Ändern Sie Ihren Abschlag und lassen Sie Ihren Abschlagsbetrag berechnen. Rechnungen: Laden Sie sich Ihre Rechnungen auf Ihren heimischen PC. SEPA Lastschriftmandat: Erteilen Sie uns hier Ihr Einverständnis zum Einzugsverfahren. Füllen Sie hierfür das hinterlegte PDF aus und senden Sie uns dieses unterschrieben zu.

Sie haben die Möglichkeit unter einer Anmeldung mehrere Kundennummern zu registrieren. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Registrieren Sie sich bzw. loggen Sie sich im digitalen ServiceCenter ein und klicken Sie auf die Schaltfläche Kundendaten. Hier können Sie weitere Kundennummern hinzufügen.

Ja, die Verbindung wird automatisch über eine gesicherte SSL Verbindung mit starken Verschlüsselungsraten (128-Bit und mehr) aufgebaut und bleibt während der gesamten Nutzung bestehen.

Bitte überprüfen Sie den Spam-Ordner in Ihrem E-Mail Programm und die Spam-Schutzeinstellungen Ihres E-Mail Anbieters. Sollten Sie dennoch keine E-Mail erhalten haben, melden Sie sich gern im ServiceCenter der StadtWerkegruppe.

Wenn Sie das digitale ServiceCenter und seine vielen Vorzüge nicht mehr nutzen möchten, dann schreiben Sie eine E-Mail an kundenportal(at)stadtwerkegruppe-del.de, mit der Bitte um Löschung. Sie können sich jederzeit wieder neu registrieren.

Ihre persönlichen Daten und Einloggdaten werden auf einem gesicherten Server gespeichert, um einen geregelten Ablauf Ihrer Anfrage zu sichern. Ihre Einloggdaten sowie Daten, die nicht relevant zur Vertragserfüllung sind, können von uns nicht eingesehen werden.

Ihre Kundennummer wird beim Schriftwechsel immer angegeben. Sie befindet sich z.B. auf der Vertragsbestätigung oder Ihrer letzten Jahresabrechnung. Ihre Kundennummer ist achtstellig und beginnt mit der Zahl vier.

Das Bestandskundenportal kann mit jedem Webbrowser genutzt werden. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die aktuellste Browserversion nutzen.

Sie werden automatisch vom System abgemeldet, wenn Sie länger als 15 Minuten im digitalen ServiceCenter nicht aktiv waren.

Ihre Rechnung ist nach dem Versand der Jahresabrechnung online verfügbar. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Rechnungen, die vor der Jahresabrechnungen 2014 erstellt wurden, nicht online einsehbar sind. Alle Rechnungen danach sind im digitalen ServiceCenter abrufbar. 

Bitte beachten Sie dabei, wenn im digitalen ServiceCenter die Einsicht Ihrer Rechnung noch nicht möglich ist, obwohl Sie eine Benachrichtigung per E-Mail erhalten haben, dann versuchen Sie es bitte nochmal am Folgetag bzw. zu einem späteren Zeitpunkt.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Archivierung der Rechnung im digitalen ServiceCenter, von der Benachrichtigung bis zur Verfügungstellung im digitalen ServiceCenter, mindestens 24 Std. dauern kann.

Bitte prüfen Sie auch, ob Sie die richtige Verbrauchsstelle im digitalen ServiceCenter ausgewählt haben bzw. das Medium, wofür Sie die Rechnung einsehen wollen.

FRAGEN & ANTWORTEN GRUNDSTÜCKSENTWÄSSERUNG

NIEDERSCHLAGS­WASSER­KANAL­BENUTZUNGS­GEBÜHREN (NSW-GEBÜHR)

Kanalbenutzungsgebühren werden für die an den Niederschlagswasserkanal angeschlossenen bebauten und befestigten Flächen berechnet. Dies sind zum Beispiel Gebäude und Pflasterflächen.  

Die Flächenangaben sind vom Grundstückseigentümer an die StadtWerkegruppe Delmenhorst zu übermitteln. In der Regel werden die Angaben mit dem Entwässerungsantrag für die Erstellung der Entwässerungsanlage eingereicht.

Änderungen der angeschlossenen Flächen können vom Eigentümer beantragt werden. Bitte reichen Sie hierzu einen Lageplan und die Berechnung der Flächen bei der StadtWerkegruppe Delmenhorst (Stadtwerke Delmenhorst GmbH, Fischstraße 32-34, 27749 Delmenhorst) ein.

Bitte teilen Sie uns mit, wenn die bebauten und/oder befestigten Flächen zurückgebaut werden. Hierfür erreichen Sie uns per E-Mail grundstuecksentwaesserung@stadwerkegruppe-del.de oder per Fax 04221 1276 – 24 09. Die Anschlüsse für Schmutz- und Niederschlagswasser sind dann auf dem Grundstück wasserdicht zu verschließen.

Für die Abrechnung der Gebühr und für die Berechnung der Abschläge ist die Stadtwerke Delmenhorst GmbH, im Namen der Stadt Delmenhorst, zuständig.

BESTANDSUNTERLAGEN DER GRUNDSTÜCKSENTWÄSSERUNGSANLAGE (GEA)

Für die Grundstücksentwässerungsanlage (GEA) ist der Grundstückseigentümer zuständig und auch verantwortlich. Alle Unterlagen (Zeichnungen, Berechnungen etc.) werden im Rahmen des Genehmigungsverfahrens vom Eigentümer bei der StadtWerkegruppe Delmenhorst eingereicht.

Sie können die Unterlagen bei Bedarf beim Grundstückseigentümer einholen. Besitzt der Eigentümer keine Unterlagen, können nach Terminvereinbarung die Unterlagen eingesehen werden, welche der StadtWerkegruppe Delmenhorst vorliegen. Bitte melden Sie sich dazu telefonisch unter 04221 1276 – 24 44. Für die Akteneinsicht ist eine Vollmacht des Grundstückseigentümers erforderlich.

ENTWÄSSERUNGSGENEHMIGUNG

Sowohl der Neubau als auch die Erweiterung der GEA sind genehmigungspflichtig. GEA dürfen nicht ohne Genehmigung und Abnahme errichtet werden.

Unser Antragsformular und das dazugehörige Hinweisblatt finden Sie unter dem Menüpunkt Entsorgung/Abwasserentsorgung/Grundstücksentwässerung. Alle Unterlagen (Anträge, Zeichnungen, Berechnungen etc.) sind vom Eigentümer bzw. dem beauftragten Architekten bei der StadtWerkegruppe Delmenhorst spätestens 6 Wochen vor Baubeginn einzureichen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch (04221 1276 – 24 41) oder persönlich nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung.

ABNAHME DER GEA

Grundstücksentwässerungsanlagen sollten in einer offenen Grube abgenommen werden. Es werden die Leitungen unterhalb der Sohlplatte und die gesamte Außenanlage (Schmutzwasser und Niederschlagswasser) begutachtet. Die Schmutzwasserentwässerungsanlage ist in Anwesenheit eines Mitarbeiters der StadtWerkegruppe Delmenhorst auf Dichtheit zu prüfen. Bitte vereinbaren Sie die Abnahmen mindestens 24 Stunden vor dem gewünschten Termin telefonisch (04221 1276 – 24 44) mit uns.

KANALTIEFENSCHEIN (KTS)

Ein Kanaltiefenschein (KTS) kann per E-Mail c.ochse@stadwerkegruppe-del.de oder per Fax 04221 1276 – 24 09 beantragt werden. Bitte fügen Sie dem Antrag einen Lageplanauszug des Grundstückes bei. Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne telefonisch unter 04221 1276 – 24 43 oder persönlich nach vorheriger, telefonischer Terminabsprache weiter.

ÜBERPRÜFUNG DER ÜBERGABESCHÄCHTE

Bitte berücksichtigen Sie im Rahmen einer Mängelbeseitigung unbedingt die folgenden Punkte:

  • Sanierungen und Erneuerungen der Übergabeschächte sind genehmigungs- und kostenpflichtig.
  • Änderungen bedürfen der Abnahme.
  • Eine persönliche Beratung kann nur nach vorheriger Terminvereinbarung oder telefonisch mit dem zuständigen Mitarbeiter der StadtWerkegruppe Delmenhorst stattfinden.
  • Nähere Angaben zu Übergabeschächten mit Gleitringdichtung erhalten Sie im Leitfaden zur Grundstücksentwässerung unter dem Menüpunkt Entsorgung/Abwasserentsorgung/Grundstücksentwässerung.

FRAGEN UND ANTWORTEN PRODUKTE & DIENSTLEISTUNGEN

Hier finden Sie eine Auswahl von häufig gestellten Fragen rund um unsere Produktpalette.

Ihre Frage ist nicht dabei oder wurde nicht ausreichend beantwortet? Wenden Sie sich einfach an die Mitarbeiter in unserem ServiceCenter in der Innenstadt, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir freuen uns darauf von Ihnen zu hören! 

Normalerweise können Sie austretendes Erdgas nicht wahrnehmen, da es geruchlos ist. Um eventuell austretendes Erdgas bemerken zu können, werden dem Haushaltsgas verschiedene Düfte beigemischt. Dies hat zur Folge, dass Sie einen sehr „markanten“ Duft riechen würden, falls es ein „Leck“ geben sollte. Der Duft kann sich von Schwefel über Knoblauch bis hin zu faulen Eiern erstrecken. Jeder Mensch nimmt den Duft anders wahr. Es handelt sich in jedem Fall um einen ungewöhnlichen Duft, den Sie als sehr intensiv wahrnehmen würden.

Sollten Sie diesen Geruch wahrnehmen, bewahren Sie auf jeden Fall Ruhe. Das Einatmen von Erdgas ist nicht giftig. Beachten Sie im Anschluss die folgenden Punkte:

  • Kerzen und andere Feuerquellen: bitte sofort löschen
  • Gefahr von elektrischen Geräten: Bitte umgehend alle elektrischen Geräte am Sicherungskasten vom Netz nehmen.
  • Keine Funken: Bitte ebenfalls kein Licht an- oder ausschalten sowie elektrische Stecker ziehen.
  • Fenster auf: Bitte umgehend die Fenster öffnen. Denn frische Luft senkt die Gaskonzentration in den Räumen. Aber auch hier wieder beachten: keine elektrischen Geräte betätigen (wie Ventilator oder Dunstabzugshaube).
  • Gashahn: sofort abdrehen - Sie sollten den Absperrhahn des Gaszählers schließen und somit verhindern, dass noch weiteres Gas entweicht.
  • Nachbarn/Mitbewohner informieren: Warnen Sie die anderen Bewohner des Hauses und verlassen Sie dann das Objekt. Auch hier ist es wichtig, nicht bei den Nachbarn „Sturm zu klingeln“ (elektrischer Schalter), sondern besser an die Türen zu klopfen.
  • Notfall-Nummer Ihres Netzbetreibers anrufen: Von außerhalb des Hauses rufen Sie die Notfall-Nummer Ihres Netzbetreibers an, die rund um die Uhr erreichbar ist. Die Nummer bei der StadtWerkegruppe Delmenhorst lautet: 0180 - 1276 1276 (aus dem Festnetz 3,9 Cent/Min oder Mobilfunknetz max. 42 Cent/ Min).

Digitales ServiceCenter

Unser digitales ServiceCenter bietet Ihnen die Möglichkeit, auch außerhalb unserer Öffnungszeiten von zu Hause aus auf Ihre Kundendaten zuzugreifen und diese zu verwalten. Sie können darüber hinaus online Ihre aktuellen Zählerstände eingeben, sich Ihre Verträge anschauen, Rechnungen herunterladen, Ihre Verbrauchshistorie einsehen und Abschläge ändern. Ihre Änderungen werden umgehend online verarbeitet. Die Nutzung des digitalen ServiceCenters ist selbstverständlich kostenlos für Sie.

Hier gelangen Sie zum digitalen ServiceCenter

Für die Registrierung benötigen Sie lediglich Ihre Kunden- und eine Zählernummer (Erdgas, Strom oder Wasser) sowie eine gültige E-Mail-Adresse.

Neukundenportal

Sie sind auf der Suche nach einem serviceorientierten und transparenten Energielieferanten? Dann sind Sie in unserem Neukundenportal genau richtig! In wenigen Schritten können Sie sich im Neukundenportal Ihr individuelles Angebot erstellen und ganz einfach wechseln. Den Wechsel von Ihrem bisherigen Lieferanten übernehmen wir für Sie.

Hier gelangen Sie zum Neukundenportal.

Videoberatung

Sie möchten persönlich und digital mit uns sprechen? Wir beraten Sie gerne zu unseren Strom- und Gas-Tarifen. Buchen Sie jetzt Ihren Wunsch-Termin für eine persönliche Beratung per Videochat mit unseren Kollegen aus dem ServiceCenter.

Hier geht’s zur persönlichen Videoberatung.

Tarifangebot

Sie möchten Ihren Tarif optimieren oder haben weitere Fragen zu den Tarifen? Melden Sie sich gerne bei uns. Wir suchen zusammen mit Ihnen ein passendes Angebot heraus. Vereinbaren Sie ganz einfach einen kostenlosen Beratungstermin mit uns. Auf Wunsch besuchen wir Sie auch gerne zu Hause oder vereinbaren den Termin per Videoberatung mit Ihnen. Ein Wechsel zu uns ist übrigens auch ganz bequem online über unser Neukundenportal möglich.

Übrigens: Unser Erdgas und Strom sind zu 100 Prozent Ökostrom bzw. Ökoerdgas.

Tarifangebot Strom

Natürlich, Sie können von uns Strom beziehen, auch wenn wir nicht Betreiber des Stromnetzes sind.

Ein Stromlieferant und ein Netzbetreiber haben unterschiedliche Aufgaben. Der Netzbetreiber ist gesetzlich dafür zuständig, dass das Stromnetz ordnungsgemäß betrieben wird. Dazu gehören die Wartung der Leitungen, die Betreuung der Stromzähler und die Leitung des Stroms durch das Netz bis zu den Verbrauchern. Dies unternimmt er im Auftrag des Stromlieferanten, der Ihr Vertragspartner ist und von dem Sie den Strom kaufen. Der Stromlieferant zahlt dafür an den Netzbetreiber ein Netznutzungsentgelt. Sie können daher ohne weiteres einen Stromversorger wählen, der kein eigenes Verteilnetz betreibt. 

Gerne bieten wir Ihnen unsere Stromtarife an, welche zu 100% aus einer regenerativen Produktion stammt.

Besuchen Sie uns in unserem ServiceCenter, vereinbaren Sie einen Videoberatungstermin oder erkundigen sich hier im Internet zu unseren Stromangeboten.

Die Kündigung bei Ihrem bisherigen Versorger übernehmen wir selbstverständlich als kostenlose Serviceleistung. Sie müssen sich also um nichts kümmern.

Tarifangebot Gas

Gerne bieten wir Ihnen unsere Erdgastarife an, wobei es sich zu 100% um Ökoerdgas handelt.

Besuchen Sie uns in unserem ServiceCenter, vereinbaren Sie einen Videoberatungstermin oder erkundigen sich hier im Internet zu unseren Erdgasangeboten.

DelmeGas Plus

Sie benötigen eine neue Heizungsanlage? Bei DelmeGas Plus handelt es sich um unser "Rundum-sorglos-Paket":

  • Einbau einer modernen Heizungsanlage
  • Günstiger, monatlicher Grundpreis
  • Planbare Beträge über die gesamte Vertragslaufzeit
  • Niedrige Energiekosten
  • Kein Anlagen- oder Betreiberrisiko
  • Inklusive regelmäßiger Wartungsarbeiten
  • Inklusive möglicher Reparaturen
  • Inklusive 24-Stunden-Notdienst
  • Inklusive Schornsteinfegerarbeiten
  • 5 Jahre Vollgarantie

Für eine neue Heizungsanlage im Wert von 2.800,00 Euro würden Sie beispielsweise einen Grundpreis von nur 37,80 Euro im Monat (zzgl. Energiekosten) zahlen.

Sie haben weitere Fragen? Wir sind gerne persönlich für Sie da. Vereinbaren Sie ganz einfach einen kostenlosen Beratungstermin mit uns. Auf Wunsch besuchen wir Sie auch gerne zu Hause.

Hier gelangen Sie zu DelmeGas Plus

Niederschlagswasser (NSW)

Bei der Abrechnung des Niederschlagswassers handelt es sich um eine Gebühr, die wir im Namen der Stadt Delmenhorst erheben und abrechnen. Sie errechnet sich auf Grundlage der befestigten und bebauten Fläche Ihres Grundstückes und ist grundsätzlich vom Eigentümer an uns zu entrichten. Hier geht´s zu den Gebühren.

Schmutzwasser

Eine weitere Dienstleistung der StadtWerkegruppe Delmenhorst ist die Abwasserbeseitigung in Delmenhorst. Schmutzwasser fällt in Privathaushalten sowie in Gewerbebetrieben durch den Gebrauch von Trinkwasser an. Die Schmutzwassergebühr ist daher direkt an Ihren Trinkwasserverbrauch gekoppelt.

Um das Schmutzwasser in unserer Kläranlage zu reinigen und damit dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zuführen zu können, erheben wir im Namen der Stadt Delmenhorst eine Schmutzwassergebühr. Hier geht´s zu den Gebühren.

Befreiung Schmutzwasser

Die Absetzung der Schmutzwasserkanalbenutzungsgebühr ist ausschließlich über einen Absetzzähler möglich. Dieser rechnet sich bereits ab einem Verbrauch von 3-4 m³ Wasser jährlich. Der Erwerb und die Handhabung sind ganz einfach.

Die folgenden Schritte erläutern Ihnen die dazu nötigen Maßnahmen:

Damit wir die gebührenbefreiten Wassermengen feststellen können, ist ein geeichter Absetzwasserzähler der Stadtwerke Delmenhorst GmbH zu verwenden. Diesen können Sie ohne Werkzeug am Gewinde Ihrer Außenzapfstelle anschließen. Der Absetzzähler kostet, für die Dauer der gesetzlichen Eichfrist von sechs Jahren, 56,03 Euro netto, zzgl. der gesetzlichen MwSt. Die jährlichen Ablesungen sind im Preis enthalten. Den Zähler sowie Hinweise zu dessen Anbringung und Verwendung erhalten Sie im Netzbüro der StadtWerkegruppe Delmenhorst, Fischstraße 32-34. Der Kaufbetrag wird gesondert in Rechnung gestellt.

Nach dem Ablauf der gesetzlichen Eichfrist von sechs Jahren sind Sie dazu verpflichtet, einen neuen Wasserzähler im Netzbüro der StadtWerkegruppe Delmenhorst, Fischstraße 32-34, zu erwerben.

Bitte beachten Sie, dass die von der Gebühr befreiten Wassermengen nicht in das öffentliche Kanalnetz eingeleitet werden dürfen.

Das entsprechende Formular finden Sie hier. (im Download-Bereich des Menüpunkts)

Erstattung Schmutzwasser (Wasserschaden)

Wassermengen, die nachweislich nicht in die öffentliche Abwasseranlage gelangt sind, können (gemäß §14 der Abwasserbeseitigungsabgabensatzung der Stadt Delmenhorst) auf Antrag erstattet werden.

Bitte lassen Sie uns zur Prüfung Ihres Anliegens folgende Unterlagen als Nachweis zukommen:

  • Arbeitsnachweis/Rechnung des Installateurs mit Beschreibung des im Gebäude entstandenen Schadens (z.B. Wasserrohrbruch)
  • Alternativ: Schreiben der Versicherung

Darüber hinaus können Sie uns auch Fotos des Defekts zusenden. 

Zur Ermittlung des entstandenen Mehrverbrauchs benötigen wir zudem den Zählerstand Ihres Wasserzählers, nach Behebung des Schadens.

Die Schmutzwasserkanalgebühr wird für jedes Grundstück erhoben, von dem Schmutzwasser in die öffentliche Kanalisation eingeleitet wird. Sie berechnet sich nach der Frischwassermenge, die dem Haushalt vom örtlichen Wasserversorger zur Verfügung gestellt wird. Dabei wird die Menge des verbrauchten Frischwassers als Menge des in die öffentliche Kanalisation geleiteten Schmutzwassers angenommen.

In diesem Zusammenhang können (gemäß §14 der Abwasserbeseitigungsabgabensatzung der Stadt Delmenhorst) nur Wassermengen, die nachweislich nicht in die öffentliche Abwasseranlage gelangt sind, auf Antrag erstattet werden. Falls diese Voraussetzung nicht erfüllt ist, können wir leider keine Erstattung der Schmutzwasserkanalgebühren vornehmen.

Wasserpreis

Der Wasserpreis setzt sich zusammen aus einem Mengenpreis je cbm sowie einem Grundpreis pro Jahr/pro Wasserzähler. Die genauen Preise erhalten Sie hier.

Ummeldung

Die Ab- und Anmeldung bei einem Umzug muss schriftlich erfolgen. Gerne können Sie hierzu in unser ServiceCenter kommen oder uns das ausgefüllte Formular einreichen. Dieses erhalten Sie direkt vor Ort oder hier. Eine Ummeldung kann auch per E-Mail an service(at)stadtwerkegruppe-del.de erfolgen.

Darüber hinaus möchten wir Ihnen gerne einen kleinen "Umzugshelfer" zur Verfügung stellen. Sie können unsere kostenlose Checkliste sowie unser Wohnungsübergabeprotokoll für Ihren Umzug ganz einfach hier herunterladen.

Anmeldung

Um Ihre Anmeldung bearbeiten zu können, benötigen wir die folgenden Angaben von Ihnen:

  • Tag der Schlüsselübergabe
  • Zählerstände vom Tag der Schlüsselübergabe
  • Angaben zum Voreigentümer, Vermieter oder Vormieter
  • Kaufvertrag/Grundbuchauszug
  • Ihre Postanschrift

Bitte beachten Sie: Um § 16 der Abwasserabgabensatzung der Stadt Delmenhorst zu entsprechen, rechnen wir Wasser und Schmutzwasser ausschließlich mit dem Eigentümer ab. Die Anmeldung eines Mieters ist nicht möglich.

Anmeldung Wasser

Um § 16 der Abwasserabgabensatzung der Stadt Delmenhorst zu entsprechen, rechnen wir Wasser und Schmutzwasser ausschließlich mit dem Eigentümer ab. Die Anmeldung eines Mieters ist nicht möglich.

Lassen Sie uns bitte auch zukünftig bei einem Mieterwechsel den Zählerstand vom Tag der Schlüsselübergabe zukommen, damit wir diesen als Zwischenablesung in unserer Jahresabrechnung berücksichtigen können. Die angefallenen Wasserkosten können Sie über die Nebenkosten mit Ihrem Mieter abrechnen.

Wir empfehlen pauschal 20,00 € pro Person.

Abmeldung 

Um Ihre Abmeldung bearbeiten zu können, benötigen wir die folgenden Angaben von Ihnen:

  •  Tag der Schlüsselübergabe
  •  Zählerstände vom Tag der Schlüsselübergabe
  • Ihre neue Postanschrift
  • Kaufvertrag/Grundbuchauszug
  • Angaben zum Hauseigentümer, Vermieter oder Nachmieter

Wenn Sie uns im Vorfeld Ihre Abmeldung bereits ankündigen und erst zu einem späteren Zeitpunkt die Schlüsselübergabe stattfindet, bedenken Sie bitte, dass Sie die Zählerstände Ihrer Zähler ablesen und uns diese senden - per Post (Stadtwerke Delmenhorst GmbH, Fischstr. 32-34, 27749 Delmenhorst), Fax (04221 1276-2399) oder E-Mail (service(at)stadtwerkegruppe-del.de).

Sollten Sie uns keinen Ablesewert zukommen lassen, sind wir dazu verpflichtet, Ihren Zählerstand zum Tag des Wechsels zu schätzen.

Bitte teilen Sie uns daher die aktuellen Zählerstände der Zähler mit, damit wir eine Ummeldung zum aktuellen Zeitpunkt durchführen können.

Kündigungsfristen

In der Grundversorgung, das heißt in den Tarifen "Basis" und "Komfort", beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen. Bei unseren Sonderverträgen gilt eine Kündigungsfrist von sechs Wochen zum Laufzeitende.

Wir sind gemäß GeLi Gas und GPKE verpflichtet, bei der An-, Ab- oder Ummeldung eine Frist von sechs Wochen rückwirkend nicht zu überschreiten. Das heißt, Sie haben die Möglichkeit, sich in dieser Zeit ordnungsgemäß an-, ab- oder umzumelden.

Später ist eine entsprechende Eingabe über uns nicht mehr möglich. Rechnungsdifferenzen müssen in diesem Fall direkt mit Ihrem Vermieter/Nachmieter/Alteigentümer geklärt werden.

Todesfall Ehepartner/in

An erster Stelle möchten wir Ihnen unser Beileid aussprechen. Um Ihr Anliegen bearbeiten zu können und die Kundendaten anpassen zu können, benötigen wir eine Kopie der Sterbeurkunde. Bitte lassen Sie uns diese umgehend zukommen.

Hochzeit

An erster Stelle möchten wir Ihnen ganz herzlich zu Ihrer Hochzeit gratulieren. Um Ihr Anliegen bearbeiten und die Kundendaten anpassen zu können, benötigen wir eine Kopie Ihrer Heiratsurkunde. Bitte lassen Sie uns diese umgehend zukommen.

Erklärung Abschlagsanzahl

Grundsätzlich besteht ein Abrechnungsjahr aus elf Abschlägen und einer Jahresabrechnung. Daher ist der Monat, in dem Sie die Jahresabrechnung erhalten, abschlagsfrei.

Rückwirkende Fälligkeit

Unsere Abschläge sind grundsätzlich rückwirkend fällig. Dies bedeutet, dass Sie im aktuellen Monat den Abschlagsbetrag für den Verbrauch des Vormonats begleichen.

Abschlagshöhe
Durch unterschiedliche Verbräuche reagieren wir mit einer Abschlagssenkung oder-erhöhung, um eine Nach- bzw. Überzahlung im nächsten Jahr zu vermeiden. Sollten uns keine Vorjahreswerte vorliegen, errechnen wir Ihre Abschläge anhand von Prognosewerten.

Weicht dieser Abschlag stark von Ihrer Vorstellung ab, geben Sie uns bitte Bescheid. In diesem Fall prüfen wir, inwieweit wir Ihrem Wunsch entgegenkommen können. Der Wasserabschlag wird pauschal mit 20,00 Euro pro Person festgelegt.

Sie möchten Ihren Abschlag erhöhen/senken? Melden Sie sich gerne bei uns im ServiceCenter oder wählen Sie hierfür das Bestandskundenportal aus.

Bitte beachten Sie, dass wir nach einer Abschlagssenkung auf Ihren Wunsch bei einer möglichen Nachzahlung in der nächsten Jahresverbrauchsabrechnung keine Ratenzahlung gewähren können.

Zahlung Abschläge – Wann/Wie/Wo
Abschläge sind monatlich, zum ersten Werktag im Monat, oder bis zum 15.ten des Monats fällig.

Durch die Erteilung eines SEPA-Mandats werden die monatlichen Abschlagsbeträge automatisch zu den vereinbarten Zeitpunkten von Ihrem Bankkonto eingezogen. So sparen Sie beispielsweise den regelmäßigen Weg zu Ihrer Bank, die Gebühren für Überweisungen und jeden Gedanken an eine etwaige Zahlungserinnerung.

Alternativ können Sie die Abschläge überweisen. Damit eine korrekte Zuordnung durch uns gewährleistet werden kann, geben Sie bitte bei allen Überweisungen bzw. jedem Schriftverkehr Ihre Kundennummer an.

Eine Barzahlung ist bei uns nicht möglich. Sie können den Betrag an uns überweisen oder per EC-Karte in unserem ServiceCenter begleichen.

Tarife, Öffnungszeiten, Parkplatz

Wir freuen uns, dass Sie sich für unser modernes Parkhaus interessieren. Unter Parkhaus finden Sie alle wichtigen Informationen zum Kurzzeitparkplatz, die Anmietung eines Dauerparkplatzes, die Öffnungszeiten oder die Tarife.  

Hier erhalten Sie alles Wissenswerte zum Parkhaus.

Abholung Altglas

Für die  Abfuhr von Altglas ist die Fa. Karl Nehlsen zuständig. Bei Fragen können Sie sich an die Telefonnummer 0800 479 26 71 oder die E-Mail glas.delmenhorst(at)nehlsen.com wenden.

Abholung Gelbe Säcke

Für die Abfuhr von Gelben Säcken ist die Fa. RMG Rohstoffmanagement GmbH zuständig. Bei Fragen können Sie sich an die Telefonnummer 0800 400 600 5 oder die E-Mail-Adresse gelber-sack.delmenhorst(at)RMG-GMBH.de wenden.

Entsorgung Rest-, Bio- oder Gewerbeabfall

Um neue Behälter für Rest-, Bio- oder Gewerbeabfall anzufordern, wenden Sie sich bitte direkt an die Stadt Delmenhorst. Der zuständige Fachdienst Gewerbeservice ist per E-Mail an steuern-abgaben(at)delmenhorst.de oder telefonisch unter folgenden Telefonnummern (nach Straßenname) erreichbar:

Straßen A bis B: ...-99-2187

Straßen C bis Ha: …-99-2185

Straßen He bis N: …-99-2184

Straßen O bis Z : …-99-2181

Umrechnung m³ in kWh

Auf Ihrer Jahresabrechnung wird der Erdgasverbrauch in Kilowattstunden (kWh) abgerechnet. Ihr Gaszähler zeigt jedoch den Verbrauch in Kubikmeter (m³) an.

Für die Umrechnung von m³ in kWh gilt folgende Formel:

kWh = m³ x Brennwert x Zustandszahl

Angaben zu Brennwert und Zustandszahl finden Sie in Ihrer Jahresabrechnung.

Zum Überschlagen der genutzten Gasmenge können Sie gerne die verbrauchten m³ mit der Zahl 10 multiplizieren.

Brennwert

Der Brennwert zeigt Ihnen an, wie viel Leistung bzw. Energie in einem Kubikmeter Erdgas enthalten ist, wenn dieser verbrannt wird. Den aktuellen Brennwert können Sie unter unserer Brennwertveröffentlichung auf der Internetseite der StadtWerkegruppe Delmenhorst einsehen (Klicken Sie hier).

Zustandszahl

Das Gasvolumen wird von der Temperatur sowie Höhenlage, die an der Abnahmestelle herrschen, beeinflusst. Mit der Zustandszahl wird der Einfluss dieser Faktoren berücksichtigt. Ihre Zustandszahl können Sie unter der Brennwertveröffentlichung auf der Internetseite der StadtWerkegruppe Delmenhorst einsehen (Klicken Sie hier).

Zusammensetzung Erdgaspreis

Alle Informationen zur Zusammensetzung des Erdgaspreises sowie zum Thema Erdgas finden Sie hier.

Wasserhärte/Wasserqualität

Alle Informationen zur Wasserhärte sowie zum Thema Trinkwasser finden Sie hier.