Veröffentlichung Vergabe Wasserschutzberatung 2016

Die StadtWerkegruppe Delmenhorst arbeitet im Wasserschutzgebiet Annenheide seit über 20 Jahren mit Landwirten für den vorsorgenden Grundwasserschutz zusammen. Grundlage ist ein gemeinsam getragenes Schutz- und Beratungskonzept.

Zentrale Maßnahmen im Schutz- und Beratungskonzept sind die Wasserschutzberatung
(z. B. Düngeplanung für die landwirtschaftlichen Betriebe) und die Umsetzung von freiwilligen Vereinbarungen sowie die Kontrolle des Erfolges der angewandten Maßnahmen. Im Jahr 2015 hat die StadtWerkegruppe Delmenhorst ein Vergabeverfahren für die Leistungen der Wasserschutzberatung im Wasserschutzgebiet Annenheide für die Jahre 2016 bis 2020 durchgeführt. Dazu sind mehrere Anbieter von Leistungen der Wasserschutzberatung zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert worden. Aus diesem Vergabeverfahren ist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen als Gewinner hervorgegangen. Die Finanzierung der Wasserschutzberatung erfolgt je zur Hälfte durch das Land Niedersachsen und durch die Europäische Union.

Trinkwasser wird bei der StadtWerkegruppe Delmenhorst aus dem Grundwasser gewonnen. So werden ca. 80.000 Einwohner mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser versorgt. Die Qualität des Trinkwassers wird regelmäßig überwacht.

Das Grundwasser wird hauptsächlich aus winterlichen Niederschlägen gespeist. Die Qualität des Grundwassers kann aber durch Stoffe aus der Düngung und des Pflanzenschutzes der landwirtschaftlichen Flächen beeinträchtigt werden.

Die Gewährleistung von möglichst geringen Überschüssen an Nährstoffen und Pestiziden auf den Flächen im Trinkwassergewinnungsgebiet kann durch eine partnerschaftliche und kooperative Zusammenarbeit mit allen Beteiligten erreicht werden. Aus diesem Grund betreibt die StadtWerkegruppe Delmenhorst zusammen mit den Landwirten aus dem Einzugsbereich der Brunnen (Wasserschutzgebiet Annenheide) eine Trinkwasserschutzkooperation. Diese Trinkwasserschutzkooperation kümmert sich mithilfe der Wasserschutzberatung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen um die gute Qualität des Trinkwassers, damit diese auch für die nächste Generation gesichert ist. Durch das Angebot von freiwilligen Vereinbarungen, die über die gesetzlichen Anforderungen für die Landbewirtschaftung hinausgehen, werden die Landwirte  für wirtschaftliche Nachteile bzw. Mehraufwendungen, welche aus der wasserschutzorientierten Bewirtschaftung entstehen, entschädigt.

Grundwasserschutzmaßnahmen und Beratungsleistungen werden aus der Wasserentnahmegebühr des Landes Niedersachsen bezuschusst. Die Gewässerschutzberatung wird aus EU-Mitteln kofinanziert, dem sogenannten ELER - Programm (Europäischer Landwirtschaftsfond zur Entwicklung des ländlichen Raums) (Link: http://www.ml.niedersachsen.de/themen/entwicklung_laendlichen_raums/eufoerderprogramme_zur_entwicklung_im_laendlichen_raum/eu-foerderung-in-niedersachsen-147111.html).

Neben den finanziellen Zuwendungen für den vorsorgenden Trinkwasserschutz aus der Wasserentnahmegebühr und der Kofinanzierung aus EU-Mitteln leistet die StadtWerkegruppe Delmenhorst seit 2016 aus nicht unerheblichen Eigenmitteln einen weiteren Beitrag zum vorsorgenden Trinkwasserschutz. So erhalten zum Beispiel Landwirte für das Einhalten von strengen Vorgaben bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen in Brunnennähe eine Entschädigung direkt von der StadtWerkegruppe. Daneben engagiert sich die StadtWerkegruppe Delmenhorst durch die Anschaffung von eigener Technik (Maishacke und Striegel) an der aktiven Reduktion von eingesetzten chemischen Pflanzenschutzmitteln im Maisanbau. Interessierte Landwirte aus dem Wasserschutzgebiet Annenheide haben die Möglichkeit die entsprechende Technik inkl. der fachmännischen Durchführung durch einen visierten landwirtschaftlichen Lohnbetrieb auf Kosten der StadtWerkegruppe durchführen zu lassen.

 

Kontakt

Zentrale StadtWerkegruppe
Fischstraße 32-34:

04221 1276 - 0
Montag - Freitag: 8 - 17 Uhr
E-Mail: info@stadtwerkegruppe-del.de

Notfall-Nummer:
0180 - 1276 1276
aus dem Fest- oder Mobilfunknetz: 0,9 Cent/Min 

WIR KÜMMERN UNS DRUM.

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